Newsletter vom 11. Mai 2020

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

in den ersten Kirchen haben an diesem Wochenende unter strengen Auflagen wieder vereinzelt öffentliche Gottesdienst stattgefunden.
Wie Sie wissen haben wir bei uns bis mindestens bis zum 22. Mai einschließlich noch alle öffentlichen Gottesdienste abgesagt. In einer Videokonferenz mit den Vorsitzenden der PGRs und Verwaltungsräte, des Kirchengemeinderates und den Vorständen von Pfarreienrat und Verbandsvertretung haben wir das weitere Vorgehen erörtert. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für die produktive Sitzung und die Einmütigkeit.

Ich möchte Ihnen an dieser Stelle grob erläutern, unter welchen Bedingungen später wieder Gottesdienste möglich sein werden. Dabei ist zu beachten, dass diese Bedingungen alle (!) Versammlungen und Gottesdienste in den Kirchen betreffen, gleich ob Eucharistiefeier, Rosenkranz, Andacht oder gemeinschaftliches Gebet. Alle Versammlungen und Gottesdienste in der Kirche, die sich nicht nach dem Schutzkonzept richten, bleiben verboten:
– Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und richtet sich je nach Kirchengröße und Bestuhlung.
– Um an einem Gottesdienst teilnehmen zu können, muss man sich telefonisch im Pfarrbüro anmelden, dabei sind Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mailadresse zu hinterlassen.
– Ein Empfangsdienst überprüft, ob die Personen, die in die Kirche wollen, angemeldet sind und hakt die Liste ab. Die Liste muss aus Gründen der Rückverfolgung von Infektionsketten 21 Tage aufbewahrt werden und wird erst dann vernichtet. Im Falle einer Infektion wird sie an das oder die zuständigen Gesundheitsämter übermittelt.
– Beim Betreten der Kirche müssen die Hände desinfiziert werden.
– Der Empfangsdienst weist die Gläubigen in ihre Plätze ein, die sich 1,5 m voneinander und von den Gängen entfernt befinden. Während des Aufenthaltes in und vor der Kirche sind 1,5 m Abstand zueinander zu halten. Familien werden dabei nicht getrennt. In der Kirche und beim Betreten und Verlassen herrscht Einbahnverkehr.
– Während des Aufenthaltes in der Kirche besteht die Pflicht, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Der Empfangsdienst muss die Gläubigen ggf. während des Gottesdienstes auffordern, die Bedeckung komplett über Mund und Nase zu tragen (und nicht abzunehmen oder herunterzuziehen).
– Da Singen und lautes Sprechen ein erhöhtes Risiko darstellt, wird auf Gemeinde- und Chorgesang sowie auf lautes Beten verzichtet.
– Es dürfen keine Gegenstände übergeben werden.

Die Hauptschwierigkeit stellt im Augenblick das Bilden der Empfangsdienste dar, da Mitglieder dieses Dienstes unter keinen Umständen einer Risikogruppe angehören. Diese sind laut Bistumshomepage:

Risikogruppen für schwere Verläufe: Schwere Verläufe können auch bei Personen ohne bekannte Vorerkrankung auftreten und werden auch bei jüngeren Patienten beobachtet. Die folgenden Personengruppen zeigen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

– ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 87 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter
– Raucher
– stark adipöse Menschen
– Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
        des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
        chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD)
        chronische Lebererkrankungen
        Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
        Patienten mit einer Krebserkrankung
        Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)

Wenn Sie keiner dieser Gruppen angehören und bereit sind, diesen Dienst in den Kirchen unserer Pfarreiengemeinschaft zu übernehmen, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro. Vielleicht kennen Sie ja auch jemanden, den Sie ansprechen können? Beachten Sie bitte, dass wir davon ausgehen, dass dieser Dienst vermutlich mindestens das gesamte Jahr über und vor allen Dingen regelmäßig von Nöten sein wird. Es werden aufgrund dieser Einschränkungen sicher nicht an jedem Sonntag und an jedem Ort die gleiche Anzahl an Gottesdiensten stattfinden können, wie bisher.


Herzliche Grüße
P. Ignatius

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(kurzer) Newsletter vom 2. Mai 2020

Liebe Schwestern, liebe Brüder,

im Pastoralteam haben wir heute einstimmig beschlossen, dass mindestens bis zum 22. Mai einschließlich keine öffentlichen Gottesdienste in unseren Kirchen stattfinden werden. Wir besprechen zur Zeit das weitere Vorgehen und die lokale Umsetzung der Schutzkonzepte und halten Sie auf dem Laufenden.
Herzliche Grüße
P. Ignatius

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Newsletter vom 30. April 2020

Liebe Schwestern und Brüder,

Sie haben es den Medien entnommen, ab sofort sind öffentliche Gottesdienst unter bestimmten Bedingungen wieder erlaubt. Leider bedeutet das nicht, dass ab sofort auch wieder Gottesdienste stattfinden können. Am kommenden Wochenende (2./3. Mai) finden in unseren rechtsrheinischen Kirchen definitiv noch keine öffentlichen Gottesdienste statt, ich schicke Ihnen deshalb für Sonntag bereits heute wieder eine „Lectio Divina“.
Wir arbeiten mit Hochdruck, es müssen verschiedene Dinge besorgt und organisiert werden, zuletzt müssen auch die Vorkehrungen in den Kirchen getroffen werden. Im Augenblick beraten wir im Pastoralteam und anschließend mit Vertretern der pfarrlichen Gremien, wie das Schutzkonzept bei uns gut umgesetzt werden kann. Klar ist, dass nicht sofort in allen Kirchen alle Gottesdienste wieder stattfinden werden. Bischof Ackermann schreibt dazu „Die Umsetzung erfordert einiges an Kraft, Geduld und Organisation, sowie eine hohe Disziplin von allen Mitfeiernden. Die Haupt- und Ehrenamtlichen müssen sich gegenseitig unterstützen. Bitte überfordern Sie sich nicht! Viele sind derzeit auch beruflich und familiär stark gefordert. Es sollen und können sicher nicht sofort wieder so viele Gottesdienste an so vielen Orten gefeiert werden wie bisher.“ Ich habe Ihnen das gesamte Begleitschreiben in den Anhang dieser E-Mail gegeben.
Im Anhang finden Sie auch einen Leitfaden für den zukünftigen Empfangsdienst. Der Zugang zu den Gottesdienst wird nämlich beschränkt und nur nach vorheriger Anmeldung möglich werden. Der Empfangsdienst muss unter anderem überprüfen, ob sich die Teilnehmer angemeldet haben und dass sie korrekt Platz nehmen, etc.
Es wird schwierig werden, eine ausreichende Anzahl an Personen zu finden, die bereit sind, die nächsten Monate diesen Empfangsdienst auszuüben. Wenn Sie sich das vorstellen können, melden Sie sich bitte schon einmal telefonisch (!) im Pfarrbüro. Wir benötigen Ihren Namen, Ihre Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse, Ihr Alter und die Angabe, für welche Kirchen Sie bereit wären, den Empfangsdienst wahrzunehmen. Sie dürfen unter keinen Umständen einer Risikogruppe angehören. Diese sind laut Bistumshomepage:
„Risikogruppen für schwere Verläufe: Schwere Verläufe können auch bei Personen ohne bekannte Vorerkrankung auftreten und werden auch bei jüngeren Patienten beobachtet. Die folgenden Personengruppen zeigen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.
ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 87 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter),
stark adipöse Menschen,
Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck), chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD), chronische Lebererkrankungen, Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Patienten mit einer Krebserkrankung, Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)“
Soviel zum aktuellen Stand der Dinge, es gibt viel zu tun.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

P. Ignatius Nadol OT

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Gebet zur Segnung der Palmzweige

Allmächtiger, ewiger Gott,
segne diese grünen Zweige,
Die Zeichen des Lebens und des Sieges,
mit denen wir Christus, unserem König, huldigen.
Gib, dass wir durch ihn zum himmlischen Jerusalem gelangen,
der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen
(nach dem Messbuch)

Alle Gottesdienste und sonstigen Veranstaltungen abgesagt

Mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat das Bistum Trier von morgen, Samstag, 14 Uhr an, bis auf weiteres, mindestens aber bis Ende März, eine Absage aller öffentlichen Veranstaltungen angeordnet. Darunter fallen auch Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten. Trotz der Absage der Gottesdienste bleiben die Kirchen als Orte des Gebetes und der Zuflucht geöffnet.Ebenso bleibt die Einzelseelsorge gewährleistet. Es ist selbstverständlich, dass in dieser Situation die Kirche an der Seite der Menschen bleibt.