St. Martin Pfaffendorfer und Horchheimer Höhe

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Auf der Pfaffendorfer und Horchheimer Höhe leben 2020 katholische Christen (Stand 2013).

Besuchsanschrift der Pfarrkirche, des Gemeindezentrums und der Kindertagesstätten
St. Martin: Balthasar-Neumann-Str. 44, 56076 Koblenz
Ansprechpartnerin für die Kita-St. Martin ist Frau Marion Untiedt
Telefon: 0261-9730334
Kita-St. Hildegard: An der grünen Bank, 56076 Koblenz
Ansprechpartnerin ist Frau Jutta Huff Telefon: 0261-76464

Kurzbeschreibung
Die Kirchengemeinde St. Martin ist die jüngste Gemeinde der Pfarreiengemeinschaft.

1966 beschloss der Kirchenvorstand der Pfarrei Peter und Paul in Pfaffendorf, den Ortsteil Pfaffendorfer Höhe abzutrennen.
Das geschah wohl vor allem wegen der ganz anderen Geschichte und sozialen Struktur der Höhensiedlung. Außerdem ist die Bundesstraße 42 eine deutliche Grenze zwischen den Ortsteilen.
Am 15. Dezember 1967 errichtete der Bischof von Trier die neue Kirchengemeinde St. Martin. 1969 wurde sie Pfarrvikarie und erst im Dezember 1979 Pfarrei.
Ende 1969 wurde den Seelsorgern von St. Martin auch die Horchheimer Höhe übertragen, die dann urkundlich am 1. Oktober 1976 von der Pfarrei St. Maximin in Horchheim abgetrennt wurde und seither zur Gemeinde St. Martin gehört.
Über einen Kirchenbau auf der Pfaffendorfer Höhe wurde schon 1960 nachgedacht. Die Grundsteinlegung fand dann am 22. Juni 1969 statt. Der Neubau der Kirche wurde entsprechend dem Anteil der dort wohnenden Bundesbediensteten- und Soldatenfamilien (60%) vom Bund bezuschusst. Die Kirche mit Gemeindezentrum und der Kindergarten wurden nach den Plänen des  Koblenzer Architekten J.A. Klein unter technischer Leitung des Architekten Dietrich Zillinger ebenfalls aus Koblenz gebaut. Am 14. November 1971 weihte Bischof Dr. Bernhard Stein die Kirche ein.
Im Unterschied zu den anderen Pfarreien auf der rechten Rheinseite gab es in der jungen Gemeinde St. Martin keine Traditionen, die bestimmte Abläufe einfordern, weil und wie es immer war. Das ist wohl auch ein Grund dafür, dass von Anfang an bis heute viele Menschen auch aus der Stadt und aus der Umgebung auf der Suche nach “ihrer Gemeinde” hier eine geistige Heimat fanden. Besondere Kennzeichen von St. Martin sind die lebendige, offene und einladende Gottesdienstgemeinde und die gute Atmosphäre.

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Im Gemeindeteil Horchheimer Höhe hat die Muttergemeinde St. Maximin den Bau des Kindergartens initiiert. 1976 war er für 100 Kinder beziehbar.
Den Rohbau des Gottesdienst- und Gemeindesaals St. Hildegard übernahm die Gemeinde St. Martin zur Fertigstellung. Am 23. November 1980 weihte der damalige Regionaldekan Hans Lambert den Altar. Inzwischen ist die Profanierung dieser Filialkirche beantragt, da die Gemeinde die finanzielle Belastung nicht mehr tragen kann.

PGR
Der Pfarrgemeinderat von St. Martin setzt sich zusammen aus zehn gewählten und drei berufenen Mitglieder  und Pater Ignatius Nadol OT kraft Amtes. Die Ansprechpartnerin ist Frau Gisela Schad : Tel. 0261 701117.
Als Hauptaufgabe hat sich der Pfarrgemeinderat vorgenommen, den Gemeindeleiter in seinen pastoralen Aufgaben zu unterstützen, indem möglichst Viele zum Mittun in den verschiedenen Arbeitskreisen gewonnen werden. Dabei geht es um Öffentlichkeitsarbeit, Sakramentenvorbereitung und Gottesdienstgestaltung ebenso wie um die Betreuung von Eine-Welt-Projekten oder die Organisation von Festen.

Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat setzt sich aus sechs Mitgliedern und Pater Ignatius Nadol OT kraft Amtes zusammen. Der Vorsitzende ist Herr Dr. Heinz Pauli.

Gruppen
Chorgemeinschaft

Kontakt:
Herr Peter Keßelheim (Vorsitzender), Tel. 0261-72539
Herr Jens Konieczny (Chorleiter)
Geprobt wird jeweils montags um 18 Uhr 15 im Gemeindesaal auf der Pfaffendorfer Höhe.

Offener Erwachsenen-Singkreis
Kontakt:
Frau Hildegard Holl, Tel. 0261-72115
Treffs sind in der Regel am 3. Dienstag des Monats um 19 Uhr 30 im Gemeindesaal.

Offener Arbeitskreis: Mission und Eine Welt
Kontakt: Frau Gisela Schad, Tel. 0261-701117
Die Gruppe betreut die laufenden Projekte, tauscht Informationen aus und beobachtet die Entwicklungen in den Partnerregionen in Peru, Tansania und Indien.

Besondere Traditionen
Seit Herbst 1976 besteht in der Gemein­de St. Martin ein besonderer Fastenbrauch: „REISTAG“! An einem bestimmten Tag in der Woche wird bei denen, die mitmachen, zur Haupt­mahlzeit nichts als Reis gegessen – die einzige Nahrung vieler hungernder Menschen. Der durch diese einfache Mahlzeit eingesparte Betrag kommt in eine Spardose; für die Kinder in den Familien ist dies eine sinnvolle, sichtbare Geste des Verzichts für andere, die unver­schuldet leiden. So wachsen die Er­wachsenen und die Kinder unserer Ge­meinde ins geschwisterliche Denken, Danken und Teilen hinein. Zweimal im Jahr wird außerdem nach dem Sonntagsgottesdienst für alle eine Reismalzeit angeboten und so dieser Brauch gemeinsam begangen.
Das auf das Reistagskonto fließende Geld – diese vielen beständigen kleinen und großen Beträge, eingespart durch einfache Lebensweise, dazu Geldspenden von Familienfesten oder gesammelt bei speziellen Aktionen von Kindern in Kindergarten und Schule, Kommunionkindern und Jugendlichen, Erwachsenen und Familien – kam und kommt seit mehr als 37  Jahren abzugsfrei unseren Partnern zugute: einer Basisgemeinde im Andenhochland von Peru, einem Heim für Kinder, Behinderte und alte Menschen in Tansania und einer Grundschule in Nordostindien. Ihnen allen fühlen wir uns verbunden, ihnen gilt unsere Sorge.
Im REISTAG teilen wir unsere Lebenskräfte; so helfen wir mit, den gerechten Ausgleich zu fördern und dadurch den Frieden zu vermehren.

LOGO-Homepage

Es gibt eine eigene Internetpräsenz der Gemeinde.