Newsletter vom 30. April 2020

Liebe Schwestern und Brüder,

Sie haben es den Medien entnommen, ab sofort sind öffentliche Gottesdienst unter bestimmten Bedingungen wieder erlaubt. Leider bedeutet das nicht, dass ab sofort auch wieder Gottesdienste stattfinden können. Am kommenden Wochenende (2./3. Mai) finden in unseren rechtsrheinischen Kirchen definitiv noch keine öffentlichen Gottesdienste statt, ich schicke Ihnen deshalb für Sonntag bereits heute wieder eine „Lectio Divina“.
Wir arbeiten mit Hochdruck, es müssen verschiedene Dinge besorgt und organisiert werden, zuletzt müssen auch die Vorkehrungen in den Kirchen getroffen werden. Im Augenblick beraten wir im Pastoralteam und anschließend mit Vertretern der pfarrlichen Gremien, wie das Schutzkonzept bei uns gut umgesetzt werden kann. Klar ist, dass nicht sofort in allen Kirchen alle Gottesdienste wieder stattfinden werden. Bischof Ackermann schreibt dazu „Die Umsetzung erfordert einiges an Kraft, Geduld und Organisation, sowie eine hohe Disziplin von allen Mitfeiernden. Die Haupt- und Ehrenamtlichen müssen sich gegenseitig unterstützen. Bitte überfordern Sie sich nicht! Viele sind derzeit auch beruflich und familiär stark gefordert. Es sollen und können sicher nicht sofort wieder so viele Gottesdienste an so vielen Orten gefeiert werden wie bisher.“ Ich habe Ihnen das gesamte Begleitschreiben in den Anhang dieser E-Mail gegeben.
Im Anhang finden Sie auch einen Leitfaden für den zukünftigen Empfangsdienst. Der Zugang zu den Gottesdienst wird nämlich beschränkt und nur nach vorheriger Anmeldung möglich werden. Der Empfangsdienst muss unter anderem überprüfen, ob sich die Teilnehmer angemeldet haben und dass sie korrekt Platz nehmen, etc.
Es wird schwierig werden, eine ausreichende Anzahl an Personen zu finden, die bereit sind, die nächsten Monate diesen Empfangsdienst auszuüben. Wenn Sie sich das vorstellen können, melden Sie sich bitte schon einmal telefonisch (!) im Pfarrbüro. Wir benötigen Ihren Namen, Ihre Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse, Ihr Alter und die Angabe, für welche Kirchen Sie bereit wären, den Empfangsdienst wahrzunehmen. Sie dürfen unter keinen Umständen einer Risikogruppe angehören. Diese sind laut Bistumshomepage:
„Risikogruppen für schwere Verläufe: Schwere Verläufe können auch bei Personen ohne bekannte Vorerkrankung auftreten und werden auch bei jüngeren Patienten beobachtet. Die folgenden Personengruppen zeigen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.
ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren; 87 % der in Deutschland an COVID-19 Verstorbenen waren 70 Jahre alt oder älter),
stark adipöse Menschen,
Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck), chronische Lungenerkrankungen (z. B. COPD), chronische Lebererkrankungen, Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Patienten mit einer Krebserkrankung, Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison)“
Soviel zum aktuellen Stand der Dinge, es gibt viel zu tun.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

P. Ignatius Nadol OT

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